Vliesgrammatur

Was ist eine Vliesgrammatur?

Die Vliesgrammatur beschreibt das Flächengewicht eines Vliesstoffs, gemessen in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Sie ist ein zentraler Kennwert für die physikalischen Eigenschaften von Vliesmaterialien, insbesondere in der Papier-, Textil- und Verpackungsindustrie. Eine höhere Grammatur steht in der Regel für ein robusteres, dickeres und haltbareres Vlies, während leichtere Vliese flexibler und durchlässiger sind.

Relevanz der Vliesgrammatur bei technischen Papieren

Bei Lahnpaper spielt die Vliesgrammatur eine wichtige Rolle bei der Produktentwicklung und -anpassung. Je nach Anwendung – ob in der Sicherheitstechnologie, bei Etikettenmaterialien, Verbundstoffen oder Vliestapeten – wird die Grammatur individuell auf die spezifischen Anforderungen abgestimmt. So beeinflusst die Wahl der richtigen Grammatur direkt Eigenschaften wie Reißfestigkeit, Bedruckbarkeit, Porosität und Weiterverarbeitung.

Anwendungsbereiche:

  • Saugfähigkeit von Verbundstoffen
  • Optimierung der Materialstabilität
  • Anpassung an Druckverfahren
  • Einfluss auf Haptik und Verarbeitung
  • Umweltaspekte bei Recyclingfähigkeit

Einflussfaktoren und Qualitätsmerkmale

Die Vliesgrammatur hängt unter anderem vom Faserrohstoff, der Bindemittelart sowie dem Herstellungsverfahren ab. Im industriellen Umfeld gelten enge Toleranzen, um gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen. Ein durchgehend homogenes Flächengewicht ist daher ein entscheidender Qualitätsindikator. Insbesondere bei Hochleistungs-Vliesstoffen ist Präzision bei der Grammatur essenziell für Funktionalität und Langlebigkeit.

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